Einschulung · Geldgeschenk
Geldgeschenk zur Einschulung: wie viel ist passend?
Einen festen Betrag gibt es nicht. Wichtiger als die Höhe ist, dass aus dem Schein etwas wird, das bleibt.

Wie viel Geld schenkt man zur Einschulung?
Es gibt keinen festen Betrag. Üblich sind bei Freunden und Bekannten etwa 10 bis 30 Euro, bei Großeltern und Paten eher 30 bis 100 Euro. Das sind grobe Werte und regional verschieden. Wichtiger als die Höhe ist die Geste: dass dein Geschenk von Herzen kommt und beim Kind ankommt.
Wie viel gibt wer? (Orientierung)
Niemand muss sich an Zahlen halten. Wer wem nahesteht, schenkt meist etwas mehr. Diese Spannen helfen, falls du unsicher bist:
- Eltern: oft kein klassisches Geldgeschenk, sondern die Schultüte und ein größeres Geschenk – wenn Geld, dann gern auf ein Sparkonto fürs Kind.
- Großeltern: meist großzügig, üblich sind etwa 30 bis 100 Euro, je nach Nähe und Möglichkeiten.
- Paten: ähnlich wie Großeltern, gern etwas Persönlicheres oder Bleibendes, etwa 30 bis 100 Euro.
- Freunde und Bekannte: meist um die 10 bis 30 Euro, oft kombiniert mit einer Kleinigkeit für die Schultüte.
Dieselben Spannen noch einmal auf einen Blick:
| Wer schenkt? | Üblicher Betrag |
|---|---|
| Eltern | Schultüte plus Geschenk – Geld eher aufs Sparkonto |
| Großeltern | 30 bis 100 Euro |
| Patin oder Pate | 30 bis 100 Euro |
| Onkel und Tante | 20 bis 50 Euro |
| Freunde und Bekannte | 10 bis 30 Euro |
Du gehörst zu den Großeltern oder bist Patin? Dann findest du bei uns eigene Geschenkideen für Großeltern und Paten – mit und ohne Geld.
Im Zweifel lieber etwas weniger Geld und dafür ein Geschenk, das zum Kind passt. Kein Kind zählt am Ende die Scheine nach.
In welcher Form? Schein, Spardose oder Gutschein
Ein loser Schein im Umschlag verschwindet schnell. Schöner wird es, wenn das Geld eine Form bekommt, an die sich das Kind erinnert. Drei Wege funktionieren gut:
- Bargeld liebevoll verpackt: ideal, wenn das Kind selbst entscheiden soll. Am besten mit einer Spardose, in der es landen kann.
- Geldgeschenk plus Spardose: der Schein bekommt sofort ein Zuhause. So wird aus dem Geschenk gleich ein kleines Sparziel.
- Gutschein: für einen Ausflug, ein Buch oder gemeinsame Zeit. Persönlich und nie verkehrt.
Unser Tipp: Geld und Spardose zusammen schenken. Dann hat das Kind etwas in der Hand und lernt nebenbei, wie schön Sparen sein kann.
Geld aufs Konto oder in die Spardose?
Für Schulanfänger ist die Spardose meist die bessere Wahl. Kinder mit sechs Jahren begreifen Geld nur, wenn sie es sehen und anfassen können. Ein Konto lohnt sich später, wenn größere Beträge zusammenkommen. Viele Familien kombinieren beides: kleine Summen in die Spardose, größere Geldgeschenke aufs Konto.
Die Spardose gewinnt beim Lernen: Das Kind sieht sein Geld wachsen, jede Münze ist ein kleines Erfolgserlebnis. Das Konto gewinnt bei der Sicherheit – und irgendwann bei den Zinsen. Ehrlich gesagt: Bei 50 Euro Einschulungsgeld spielen Zinsen noch keine Rolle.
Ob und wann ein eigenes Konto sinnvoll ist, liest du im Millemaus-Ratgeber: Ab wann braucht mein Kind ein Konto?
Geldgeschenk sinnvoll anlegen statt verpuffen
Geld zur Einschulung ist eine schöne Gelegenheit, das erste Mal übers Geld zu sprechen. Statt alles auf einmal auszugeben, könnt ihr den Betrag gemeinsam aufteilen – ein Teil zum Sparen, ein Teil für einen Herzenswunsch.
Genau dafür gibt es das Drei-Spardosen-Prinzip: Sparen, Spenden und Ausgeben. Das Kind sieht, wie sein Geld wächst, und versteht ganz spielerisch, was Geld bedeutet. Wie das im Alltag aussieht, erklären wir ausführlich im Millemaus-Ratgeber zu Geldgeschenken für Kinder und zum Drei-Spardosen-Prinzip.
Schön dazu passt unsere Buch-Spardose: Sie steht im Regal wie ein Lieblingsbuch und macht das Sparen sichtbar. So bleibt aus dem Geldgeschenk etwas, das jeden Tag im Kinderzimmer Freude macht.
Geldgeschenk originell verpacken
Mit wenig Aufwand wird aus einem Schein ein kleines Erlebnis. Vier Ideen, die immer ankommen:
- Geld-Girlande: Scheine oder Münzen an einem Band aufreihen und um die Schultüte wickeln.
- Schulranzen aus Pappe: ein kleiner Mini-Ranzen gebastelt, mit dem Geldgeschenk darin.
- Sparbüchse füllen: das Geld direkt in eine Spardose legen, fertig ist das Geschenk mit Zukunft.
- Überraschungs-ABC: Scheine zu kleinen Buchstaben falten – passend zum Lesenlernen.
So wird aus dem Geldgeschenk ein Start ins Sparen
Das schönste Geldgeschenk ist eines, von dem das Kind etwas lernt. Dafür braucht es nur drei Töpfe – und fünf Minuten am Küchentisch:
- Sparen: der größte Teil wandert in die Spardose – für einen großen Wunsch.
- Spenden: ein kleiner Teil macht jemand anderem eine Freude. Das Kind sucht aus, wem.
- Ausgeben: ein Teil darf sofort weg – für etwas Kleines, das jetzt Spaß macht.
Ein Beispiel: Von 50 Euro gehen 25 in den Spar-Topf, 5 in den Spenden-Topf und 20 dürfen ausgegeben werden. So fühlt sich dein Kind ernst genommen – und lernt nebenbei, dass Geld eine Aufgabe hat. Wie ihr das Prinzip im Alltag weiterführt, zeigt der Millemaus-Ratgeber.
Damit die drei Töpfe ein Zuhause haben, gibt es unser Spardosen-System in Buchform: drei Fächer für Sparen, Spenden und Ausgeben – hübsch genug fürs Bücherregal.
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